Sehr geehrter Herr Professorin

4. Juni 2013 Gesellschaft
von Matija Vudjan

Aus gegebenem Anlass möchte ich mich heute einem Thema zuwenden, das hierzulande immer wieder die Gemüter spaltet: die Gender-Frage. Ich bin persönlich ein absoluter Verfechter der Gleichberechtigung von Mann und Frau und begrüße deswegen jeden Vorstoß in die richtige Richtung. Manchmal geschehen aber auch Sachen, die einfach nur peinlich, traurig und sogar lächerlich sind – so zum Beispiel die Entscheidung der Universität Leipzig, bei allen akademischen Titeln nur noch die weibliche Bezeichnung zu verwenden (→ s. hier). Jeder männliche Doktor würde nach diesem Modell ab sofort nur noch Doktorin genannt werden.

Ich habe es schon erwähnt: Im unendlichen Gender-Kampf gibt es immer wieder neue Ideen. Dass davon nicht alle als Geistesblitz gelten können, ist, denke ich, fast unvermeidlich. Ich habe mich jedenfalls schon vor fast zwei Jahren mit demselben Thema befasst und verweise euch deswegen gerne auf den folgenden Blogpost: http://www.durchgedacht.net/2011/10/feminismus-und-verkehrsschilder.html.

Da sich meine Meinung zum Thema bis heute nicht geändert hat, möchte ich es auch bei diesen kurzen Worten belassen. Nicht aber, ohne vorher nach eurer Meinung gefragt zu haben. Ich freue mich auf eure Kommentare!

Dieser Beitrag stammt von: Matija Vudjan

Student der katholischen Theologie an der Ruhr-Universität Bochum. Autor des Blogs durchgedacht.
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