Gedanken zur Woche #52

9. Februar 2015 Ethik, Gesellschaft, Theologie
von Matija Vudjan
Mit der heutigen Ausgabe der #GedankenZurWoche bin ich leider ein wenig spät dran – entschuldigt dies bitte! Auch wenn die Woche inzwischen vorbei ist, möchte ich euch (da ich in der letzten Woche wegen des alljährlichen Prüfungsstresses andere Prioritäten hatte) dennoch nicht meine Gedanken zu den vergangenen Tagen vorenthalten – auch wenn sie deswegen ein wenig kürzer ausfallen als sonst. Als Ausgleich hoffe ich, in dieser Woche etwas aktiver sein zu können. Zunächst aber zu den Gedanken zu den vergangenen sieben Tagen:

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Gedanken zur Woche #50

25. Januar 2015 Ethik, Gesellschaft, Theologie
von Matija Vudjan
Heute feiern wir ein kleines Jubiläum: Die #GedankenZurWoche erscheinen heute zum bereits 50. Mal! Wenn das nicht ein Grund zum Feiern ist (das dürft gerne ihr entscheiden)! Wie immer habe ich jedenfalls auch in dieser Woche meine Gedanken zu verschiedenen Themen notiert und stelle sie euch jetzt gesammelt vor:

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Gedanken zur Woche #47

4. Januar 2015 Ethik, Gesellschaft, Theologie
von Matija Vudjan
Mein Eindruck ist, dass in der vergangenen Woche einiges passiert ist. Wahrscheinlich wird dieser Eindruck verstärkt durch die Tatsache, dass ich momentan Weihnachtsferien habe und das Weltgeschehen deswegen ein wenig aufmerksamer als sonst verfolge. Das hat zur Folge, dass die #GedankenZurWoche dieses Mal deutlich ausführlicher sind als sonst: Heute habe ich für euch sowohl meine persönlichen Gedanken, als auch Links zu anderen Autoren und Bloggern:

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Fünfzehn Krankheiten – ein Spiegel für jedermann

27. Dezember 2014 Gesellschaft
von Matija Vudjan
Am Montag gab es im Vatikan einen Paukenschlag, mit dem unmittelbar vor Beginn der Weihnachtsfeierlichkeiten wohl kaum jemand gerechnet hat. Anders als in den bisherigen Weihnachtsansprachen (Franziskus‘ und seiner Vorgänger), als die Mitarbeiter der Kurie für ihre geleistete Arbeit gelobt wurden – verbunden mit besten Wünschen für die anstehenden Festtage und das kommende Jahr –, warf Franziskus dem kurialen Führungspersonal vor, es leide unter 15 Krankheiten.

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Gedanken zur Woche #45

21. Dezember 2014 Ethik, Gesellschaft, Theologie
von Matija Vudjan

Folgenden Artikel habe ich vor einigen Tagen in der Welt gelesen: →„Ich will, dass jetzt Schluss ist.“ Hier wird deutlich wie bisher kaum, wie perfide Sterbehilfeorganisationen mit Menschen umgehen (können) und wie menschenunwürdig Sterbehilfe sein kann. Ja, der Mann, um den es im Artikel geht, ist lebensmüde und hat Ängste ob der Zukunft. Aber anstatt ihn in seinen Sorgen aufzufangen, wird er einfach in seiner Einsamkeit zurückgelassen – und stirbt einen jämmerlichen, erbärmlichen Tod! Kann so etwas Zeil einer Gesellschaft sein, die sich selbst als soziale versteht? Ich glaube nicht!

Die Kfz-Maut wird nicht kommen – zumindest nicht in ihrer jetzigen Form: Die EU-Kommission hat am Montag deutlich zu verstehen gegeben, dass die Abgabe mit dem EU-Recht nicht vereinbar sei. Bekanntlich handelt es sich dabei nicht um den ersten Einspruch der Kommission. Von daher bin ich durchaus gespannt, welche neuen Tricks sich Verkehrsminister Dobrindt ausdenken wird, um sein Prestigeprojekt doch noch durchzusetzen – und wann (und ob) er endlich damit aufhören wird…

Papst Franziskus hat sich in dieser Woche als verlässlicher politischer Vermittler bewiesen: nach über 50 Jahren wollen die USA und Kuba wieder verstärkt diplomatische Gespräche aufnehmen. Auf beiden Seiten ist im Zuge dessen die Verlässlichkeit des Papstes und des Vatikans als Vermittler betont und gelobt worden. Und genau das ist auch der Grund, warum sich die Kirche unter keinen Umständen aus dem öffentlichen Diskurs zurückziehen darf – auch wenn dies von Kritikern immer wieder gefordert wird.

Wieder einmal möchte ich euch die wöchentliche Spiegel-Lektüre von Jakob Augstein zur Lektüre empfehlen – dieses Mal geht es um die Pegida-Proteste in Dresden: →„Null Toleranz für Pegida“ Auch wenn ich der Argumentation Augsteins größtenteils zustimme, sehe ich aber seine Schlussflgerung als zu einseitig gezogen an. Der ausufernde Kapitalismus mit der daraus hervorgegangenen Wirtschaftskrise hat zweifelsohne einen Anteil an der gegenwärtigen sozialen Krise in unserer Gesellschaft, aber sicherlich nicht den alleinigen.

Der Freiburger Fundamentaltheologe Magnus Striet hat in der aktuellen „Christ und Welt“ einen Artikel zur Situation und dem Verhältnis der Theologie und der Katholischen Kirche nach der Bischofssynode in Rom veröffentlicht (siehe →hier)
Es handelt sich hierbei um einen ausführlichen Artikel, der durchaus einige „gewagte“ Thesen beinhaltet. Von daher muss man der Argumentation nicht in allen Punkten zustimmen – ich persönlich tue es z. B. nicht.
Interessant ist nun aber, dass das – gelinde gesagt – erzkonservative Portal Kath.net den Artikel rezipert, indem es ihn „analysiert“ (vgl. →hier). „Analysieren“ bedeutet hier, Argumentationswege zu verdrehen, Zitate aus dem Kontext zu reißen und sie falsch wiederzugeben sowie den Autor [als M. Striet] am Ende persönlich zu diffamieren! Es ist schon bemerkenswert, mit welchen argumentativen Mitteln in erzkatholischen Kreisen gearbeitet wird!

Gestern ist eine Nachricht an die Öffentlichkeit gedrungen: Der Franziskanerorden (der (Bettel-)Orden, der sich insbesondere der Armut verpflichtet) steht unmittelbar vor der Pleite. Grund dafür sind „dubiose Finanzgeschäfte“. Man glaubt es nicht, aber manchmal bin auch ich einfach einfach sprachlos…