Mein Eindruck ist, dass in der vergangenen Woche einiges passiert ist. Wahrscheinlich wird dieser Eindruck verstärkt durch die Tatsache, dass ich momentan Weihnachtsferien habe und das Weltgeschehen deswegen ein wenig aufmerksamer als sonst verfolge. Das hat zur Folge, dass die #GedankenZurWoche dieses Mal deutlich ausführlicher sind als sonst: Heute habe ich für euch sowohl meine persönlichen Gedanken, als auch Links zu anderen Autoren und Bloggern:
Kategorie: Gesellschaft
Gedanken zur Woche #46
Ich bin bei weitem nicht der einzige Mensch, der sich im Bereich von Gesellschaft, Ethik und Theologie Gedanken zum aktuellen Geschehen macht. Andere Menschen tun dies auch. Oft sogar so, dass ich sie einfach unterschreiben kann. Die heutigen Gedanken zur Woche sehen deswegen ein bisschen anders aus als sonst: Es sind die Gedanken anderer Menschen, die ich selbst vollkommen teile und euch nicht vorenthalten möchte.
Fünfzehn Krankheiten – ein Spiegel für jedermann
Am Montag gab es im Vatikan einen Paukenschlag, mit dem unmittelbar vor Beginn der Weihnachtsfeierlichkeiten wohl kaum jemand gerechnet hat. Anders als in den bisherigen Weihnachtsansprachen (Franziskus‘ und seiner Vorgänger), als die Mitarbeiter der Kurie für ihre geleistete Arbeit gelobt wurden – verbunden mit besten Wünschen für die anstehenden Festtage und das kommende Jahr –, warf Franziskus dem kurialen Führungspersonal vor, es leide unter 15 Krankheiten.
Gesegnete Weihnachten!
Liebe Freunde! Ich wünsche euch und euren Liebsten von Herzen ein frohes und gesegnetes Weihnachtsfest! Wie in den vergangenen Jahren möchte ich auch heute ein paar persönliche Gedanken an euch richten.
Ganz bewusst möchte ich euch diese Wünsche am Tag nach Weihnachten mitteilen: Zum einen, weil das Geschehen der Weihnacht über den einen Tag, über den 25. Dezember hinaus wirkt; zum anderen aus einem ganz konkreten, aktuellen Anlass: die Kirche gedenkt am heutigen Tag des Hl. Stephanus, des ersten Märtyrers, des ersten Menschen also, der sein Leben für seinen Glauben an den auferstandenen Christus hingegeben hat – ein Gedenktag, der heute aktuell ist wie lange nicht mehr.
Ganz bewusst möchte ich euch diese Wünsche am Tag nach Weihnachten mitteilen: Zum einen, weil das Geschehen der Weihnacht über den einen Tag, über den 25. Dezember hinaus wirkt; zum anderen aus einem ganz konkreten, aktuellen Anlass: die Kirche gedenkt am heutigen Tag des Hl. Stephanus, des ersten Märtyrers, des ersten Menschen also, der sein Leben für seinen Glauben an den auferstandenen Christus hingegeben hat – ein Gedenktag, der heute aktuell ist wie lange nicht mehr.
Der Advent in der heutigen Zeit – eine Standortbestimmung
Vielleicht irre ich mich, aber ich habe den Eindruck, dass unsere Gesellschaft extrem auf Weihnachten (als Feiertag, nicht als -geschehen) fixiert ist, ja fast darauf gepolt ist. Dass dadurch in den vergangenen Jahr(zehnt)en die – der Weihnachtszeit vorausgehende – Adventszeit immer mehr vernachlässigt worden ist, ist dann nur eine logische Konsequenz. Weil mir das in diesem Advent besonders deutlich geworden ist, möchte ich mich heute am letzten Adventstag an einer Standortbestimmung des Advent in unserer heutigen Zeit und Gesellschaft versuchen.