Gedanken zur Woche #57

15. März 2015 Ethik, Gesellschaft, Theologie
von Matija Vudjan

Immer pünktlich am Sonntag Abend: eine kurze Zusammenfassung der wichtigsten Geschehnisse der vergangenen sieben Tage, verbunden mit einem kurzen Kommentar. Das sind die #GedankenZurWoche! Die Themen in der heutigen Ausgabe: Eine Grundsatzentscheidung des Verfassungsgerichts, neue Drohgebärden des IS sowie der 2. Jahrestag der Wahl des Papstes.


Das Bundesverfassungsgericht hat am Freitag eine Grundsatzentscheidung veröffentlicht, nach der es ein grundsätzliches Kopftuchverbot für Lehrerinnen an staatlichen Schulen (im Sinne der Religionsfreiheit) für problematisch hält. Ich persönlich bewerte diese Entscheidung positiv – konsequent wäre jetzt aber auch, das Aufstellen von Kruzifixen in öffentlichen Räumen wieder zuzulassen!

Vor ein paar Tagen ist im Internet ein neues Video des IS aufgetaucht, in dem die Terrororganisation damit droht, das Weiße Haus, den Eifelturm und Big Ben zu sprengen. Dass ein solches Video letztlich nichts anderes als reine Propaganda ist, versteht sich von selbst. Trotzdem sollte uns klar sein, dass die Gefahr eines terroristischen Anschlags wohl nie so hoch war wie heute – auch (und gerade) wegen solcher Videos.

Vorgestern vor zwei Jahren wurde Jorge Mario Bergoglio zum Papst gewählt – und gab sich den Namen Franziskus. Lange wurde der Südamerikaner von den Medien glorifiziert – immerhin erhoffte man sich mit Franziskus einen Wandel der Kirche. Dazu ist es nicht gekommen – zumindest nicht so, wie es sich viele gewünscht hätten. Genau das habe ich vor zwei Jahren bereits vorausgesagt:
→Der Große Reformator? Oder vielleicht doch nicht? (Außerdem: →hier, →hier und →hier)

Dieser Beitrag stammt von: Matija Vudjan

Student der katholischen Theologie an der Ruhr-Universität Bochum. Autor des Blogs durchgedacht.
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