Geheimniskrämerei und fehlende Transparenz

31. März 2014 Gesellschaft
von Matija Vudjan
Seit dem vergangenen Mittwoch ist die Causa Limburg offiziell beendet. Die Deutsche Bischofskonferenz hat den Prüfbericht zur Kostenexplosion in Bezug auf die Bauprojekte am Limburger Domberg veröffentlicht. Fast zeitgleich ist bekannt geworden, dass Bischof Tebartz-van Elst dem Papst seinen Rücktritt angeboten hat, und dieser ihn angenommen hat. Ich habe immer gesagt. dass ich die Situation erst dann bewerten möchte, wenn die Fakten klar sein werden (siehe →hier und →hier). Da dies nun der Fall, möchte ich – bewusst mit ein paar Tagen Abstand – selbst ein kleines Fazit ziehen.

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Gedanken zur Woche #4

2. Februar 2014 Ethik, Gesellschaft, Theologie
von Matija Vudjan

Durch das Verschicken des „Fragebogens“ in die ganze Welt ist genau das geschehen, was ich befürchtet habe: Die Kirche wird – in der öffentlichen Wahrnehmung – nur noch auf ihre Sexualmoral reduziert.

Ist in der Redaktion des Domradios wirklich niemand in der Lage, einzuschätzen, ob eine Aussage Kardinal Meisners Sprengpotential hat? Hätte ein Bisschen nachgedacht, wäre einiges an negativer Berichterstattung erspart geblieben.

Politische Konferenzen sind mir immer wieder ein Rätsel. Ist den Beteiligten denn nicht klar, dass der Machtpoker zwischen den USA und Russland nur noch lächerlich ist und dadurch unendlich viele, unschuldige Menschenleben gefährdet werden?

Ganz ehrlich: Wen interessiert es, dass Bischof Tebartz-van Elst wieder in Limburg ist – nicht verbunden mit öffentlichen Auftritten? Das alles ist einzig und allein purer Sensationsjournalismus, weit entfernt von jeglicher Neutralität!

Dass der Fußball immer größere Dimensionen annimmt, ist nichts Neues. Trotzdem werde ich sprachlos, wenn ich höre, welche Summen für den Schalker Julian Draxler geboten worden sollen. Wie viel sinnvoller man mehr als 45 Millionen Euro (!) einsetzen könnte…

Der Ton macht die Musik

16. Oktober 2013 Ethik, Gesellschaft
von Matija Vudjan
Die Causa Limburg ist in aller Munde. Kein Tag vergeht, ohne dass ein Bericht über Bischof Franz-Peter Tebartz-van Elst in den Zeitungen auf den Seiten eins oder zwei erscheint. Die ARD sendete am vergangenen Donnerstag sogar einen Brennpunkt zu dem Thema. In großen Teilen der Berichterstattung ist der Ton dabei ziemlich rau, ja fast schon aggressiv. Aber ist dies überhaupt angebracht?

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