Ein frohes neues Jahr – in neuem Gewand!

1. Januar 2013 Allgemein
von Matija Vudjan
Zuerst einmal wünsche ich euch allen und euren Familien, Freunden, Bekannten und allen Lieben, die ihr habt, ein frohes und gesegnetes Neues Jahr! Ich wünsche euch von ganzem Herzen, dass alle eure Wünsche in Erfüllung gehen werden und dass ihr eure selbst gesteckten Vorsätze einhalten werdet (immerhin weiß aus eigener Erfahrung, wie schwierig gerade letzteres ist :D). Vor allem aber wünsche ich euch, dass ihr gesund bleibt und in der immer hektischer werdenden heutigen Welt eure innere Ruhr und Gelassenheit behalten könnt. Gerade dann wird das neue Jahr ein voller Erfolg werden, da bin ich mir ganz sicher 😉

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Studium und Stundenplan

30. August 2012 Allgemein
von Matija Vudjan
Morgen ist Freitag, der 31.08. Eigentlich kein besonderer Tag. Für mich als Student der Ruhr-Uni in Bochum endet morgen allerdings die Anmeldefrist für beschränkte Seminare und Veranstaltungen. Auch das ist keine wirkliche Besonderheit und nicht wirklich einer Erwähnung wert; immerhin muss man gewisse Fristen einhalten, um einen reibungslosen Uni-Alltag zu gewährleisten.

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Sudoku selbstgemacht

16. August 2012 Allgemein
von Matija Vudjan
Seit Jahren nimmt es seinen Lauf und ist inzwischen wohl weltbekannt. Wer kennt es nicht, das Zahlenspiel Sudoku? Für viele Menschen ist es ein abwechslungsreicher Zeitvertreib, die Zahlen 1 bis 9 in die richtige Reihenfolge zu bringen. Beachtet man dabei ein bestimmtes System, kann man das Zahlenrätsel manchmal sogar sehr schnell lösen. Und auch ein eigenes Sudoku-Rätsel zusammenbasteln.

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Klimawandel mal anders

19. Juli 2011 Allgemein
von Matija Vudjan
Blühende Sommerblume
Die Ruhrtalbrücke über Mülheim-Mintard


ACHTUNG! Die Bilder sind lizenziert unter der CC BY-NC-ND 4.0-Lizenz!

Zwei Fotografien. Zwei verschiedene Motive. Zwei (gänzlich) unterschiedliche Eindrücke. Beide Bilder könnten unterschiedlicher kaum sein. Und doch haben sie eines gemeinsam: sie sind beide im Sommer entstanden. Das linke Foto ist im letzten Jahr entstanden; das rechte hingegen ist jetzt zwei Wochen alt.

Wir schreiben heute Dienstag, den 19. Juli. Kalendarisch sowie meteorologisch haben wir also Hochsommer. Soweit die Theorie. In der Praxis müssen wir leider mit vielen verregneten Tagen sowie Temperaturen von ungefähr 20 °C leben.

Bei mir kommt seit ein paar Tagen die Frage auf, warum alle Experten davon reden, dass die Erderwärmung deutlich ansteigt, wenn wir doch im Hochsommer „frieren“ müssen. Und mit dieser Meinung bin ich gewiss nicht der einzige. Dabei vergessen wir alle, wenn wir uns den Sommer wünschen, dass wir im April und im Mai bereits sommerliche Temperaturen hatten (was ja auch ein Indiz für den Klimawandel ist) und wir uns über diese nicht beschwert haben. Vielleicht ist dieses wechselhafte Wetter, das wir momentan erleben, auch der Anfang eines neuen (Wetter-)Zeitraums, in dem der Sommer nur wechselhaft ist, während die Frühlingsmonate sommerliche Temperaturen bieten…

Wie dem auch sei: ich bleibe jetzt noch vier Tage hier im Ruhrgebiet und genieße das nass-kühle Wetter, bis ich dann am Samstag in meinen Urlaub nach Kroatien fahren werde. Und dort werde ich wohl häufig schwitzen – immerhin liegen die Temperaturen dort momentan bei mehr als 30 °C. Wenn das mal kein Sommer ist…

Die Nachhaltigkeit in der Strompolitik und ihre Folgen

11. Mai 2011 Allgemein
von Matija Vudjan
Ein Windrad in Velbert – an der Grenze zum Essener Süden

Spätestens seit dem Super-GAU von Fukushima wissen wir, dass der Mensch der Atomkraft nicht mehr gewachsen ist. Deshalb ist es auch nicht verwunderlich, wenn Menschen anfangen, über neue Möglichkeiten der Energiegewinnung nachzudenken. Die Bunderegierung hat zum Beispiel eine Ethikkomission berufen, die über die Zukunft der Atomkraft in Deutschland entscheiden sollte. Diese hat gestern ihre Entscheidung veröffentlicht, wonach das letzte AKW in Deutschland spätestens 2021 von Stromnetz genommen werden soll. Ob diese Entscheidung aber auf die letztendliche Entscheidung der Bundesregierung Einfluss nehmen wird, bleibt abzuwarten.

Während man auf nationaler Ebene noch nach der perfekten Lösung sucht, ist man beispielsweise auf kommunaler Ebene (!) schon deutlich weiter. Die Stadt Velbert hat vor rund einem Monat nahe der Stadtgrenze zu Essen eine Windkraftanlage aufgestellt (im Bild oben erkennbar – Sicht von Essen-Fischlaken aus). Dies wird umso beachtlicher, wenn man weiß, dass das Projekt schon vor Fukushima geplant worden ist (was uns zeigt, dass es nicht immer einer Katastrophe bedarf, um auf den Weg der Vernunft zu kommen).

Wie bei vielen anderen zukunftsträchtigen Projekten, ist auch die Velberter Entscheidung – vor allem im Essener Raum – stark kritisiert. So haben sich die Velberter offensichtlich die Franzosen, die eine Vielzahl ihrer Atomkraftwerke nahe der deutschen Grenze gebaut haben, zum Vorbild genommen und das Windrad etwa 200 Meter nahe der Grenze zu Essen aufgestellt. Viele Essener Bürger haben sich infolgedessen beschwert; ihrer Meinung nach sei das schöne Panoramamotiv des ländlich geprägten Essener Südens durch die Windkraftanlage gestört.

An dieser Aussage mag es sogar einen großen Wahrheitsanteil geben; allerdings sollte man überlegen, ob es nicht doch mehr Sinn macht, den schönen Landschaftsblick für eine innovative und nachhaltige Energie-gewinnungsanlage aufzuopfern. Dieses Problem wird zukünftig übrigens immer mehr in den Mittelpunkt der Diskussion rücken, denn die Stadt Velbert plant bereits, ein zweites Windrad aufzustellen und auch im Essener Stadtrat wird die Frage nach Windrädern über der Ruhr kontrovers diskutiert. Und seien wir doch ehrlich: Sicherheit und Nachhaltigkeit sollten (eigentlich) wichtiger sein als ein schöner Panoramablick!