Ein Spendenaufruf

20. Mai 2014 Allgemein, Gesellschaft
von Matija Vudjan
Eine aktuelle Impression aus Bosnien-Herzegowina
Foto: European Commission DG ECHO/Flickr; Lizenz: CC BY-ND 2.0

In diesen Tagen werden Kroatien, Bosnien-Herzegowina und Serbien von der schlimmsten Flutkatastrophe seit Beginn der Wetteraufzeichnungen vor 120 Jahren erschüttert. Nach tagelangen Regenschauern sind in den Einzugsgebieten der beiden Flüsse Sava und Donau ganze Landstriche vollkommen überschwemmt – mancherorts, so zum Beispiel in Nähe der serbischen Hauptstadt Belgrad, ist der höchste Pegel dabei noch nicht einmal erreicht.

Mehrere zehn-, vielleicht sogar hunderttausende Menschen sind seit den vergangenen Tagen obdachlos, haben ihr ganzes Hab und Gut im Hochwasser zurücklassen müssen. Zudem geht eine riesige Gefahr von freigespülten Landminen aus dem Jugoslawienkrieg aus, die in großen Teilen noch „aktiv“ sind – man vermutet in Bosnien-Herzegowina fast 3 Millionen (!) Landminen, die bis in diesen Tagen unter dem Erdboden begraben waren – jetzt stellen sie wieder eine reale Gefahr dar!

Jeder Euro hilft!

Es wird viel Zeit und noch mehr Gelder in Anspruch nehmen, die Folgen und Schäden der Katastrophe zu beheben. Vor allem wird es eine (fast) unmögliche Aufgabe, die jetzt verstreuten Landminen neu zu kartografieren und somit die Sicherheit der Menschen in den gefährdeten Gebieten zu gewährleisten. Die Menschen in Kroatien, Bosnien-Herzegowina und Serbien sind also auf unsere Hilfe angewiesen! So platt es klingen mag, aber es ist schlichtweg wahr: Jede einzelne Spende, jeder einzelne Euro zählt! Auch wenn es nur 5 oder 10 Euro sind: Mit jeder Spende helfen wir den betroffenen Menschen, schnellstmöglich in ihren Alltag zurückzukehren.

Nachfolgend sind ein paar Organisationen aufgeführt, die eine Soforthilfe in Südosteuropa leisten*:

*Ohne Gewähr auf Vollständigkeit

In eigener Sache: Lizensierung der Bilder im Blog

12. April 2014 Allgemein
von Matija Vudjan

Vor drei Wochen habe ich darüber geschrieben, dass ich selbst Opfer eines Bilderklaus geworden bin. Ich konnte die Angelegenheit inzwischen klären (es hat sich tatsächlich als Mißverständnis herausgestellt), aber dennoch war sie für mich Grund, die Lizensierung der Bilder, die ich euch hier im Blog bereitstelle, neu zu definieren.

Anstatt wie bisher auf das geltende Urheberrecht zu setzen (d. h., dass ein Gebrauch der Bilder ohne meine Erlaubnis nicht erlaubt ist), sind alle ausgezeichneten Bilddateien im Blog von nun an unter einer Creative-Commons-Lizenz lizensiert (den genauen Lizenztext findet ihr →hier). Konkret bedeutet dies: Ihr dürft die Bilder aus dem Blog für eure eigenen Zwecke verwenden, allerdings muss ein Rückverweis auf meinen Blog erfolgen.

Alle Bilder, für die diese neuen Bedingungen gelten, sind ab sofort auch mit folgendem kleinen Icon gekennzeichnet: . So könnt ihr schnell und einfach erfahren, welche Bilder genau ihr problemlos selbst benutzen könnt. Außerdem habe ich auf meiner Picasa-Seite (klickt →hier oder ab sofort immer auf den lila Button in der Sidebar) alle Bilder eingestellt, die seit Bestehen des Blogs veröffentlicht wurden, zur genaueren Übersicht eingestellt.

Insgesamt macht es euch die neue Lizensierung meiner Bilder einfacher, diese weiter zu verwenden. Dennoch – oder gerade deswegen – möchte ich euch bitten, diese als einen Service von mir für euch zu verstehen. Insofern bitte ich euch wirklich, die Lizenzbedingungen zu beachten, sofern ihr in Zukunft von meinen Fotografien Gebrauch macht. Auf den Ärger von vor drei Wochen habe ich ehrlich gesagt keine Lust mehr. Jetzt, da die Situation diesbezüglich eindeutig ist, schrecke ich davor aber auch nicht mehr zurück!

Ein paar persönliche Worte

1. August 2013 Allgemein
von Matija Vudjan

Planung ist das halbe Leben – unter uns gibt es wohl viele, die diesen Satz sofort unterschreiben würden. Dennoch wird mir wohl jeder zustimmen, wenn ich sage, dass Pläne die Zukunft nicht vorbestimmen und deswegen oft wieder verworfen werden müssen.

Genau dies ist mir auch passiert. Ich habe zwar in den letzten Monaten oft angedeutet, dass ich durch Studium und Arbeit weniger Zeit für meinen Blog haben würde als gewünscht, aber dass ich mich einen ganzen Monat nicht mehr melden würde, hätte ich auch nicht gedacht. Im letzten Monat sind aber auch Sachen passiert, die man problemlos auf ein halbes Jahr strecken könnte: Angefangen von der Insolvenz des gelben Baumarktes, bei dem ich arbeite, über eine in diesem Semester ziemlich stressige Klausurphase, bis hin zu einem zweiwöchigen Sprachkurs in Altgriechisch, den ich heute mit einer Abschlussklausur beendet habe. Alles Sachen, unter denen mein Blog leider (aber irgendwie auch nachvollziehbar) leiden musste.

Ab heute habe ich endlich Semesterferien, und am Sonntag fahre ich für drei Wochen in den Kroatien-Urlaub. Meine ursprüngliche Planung hat es vorgesehen, den Blog in diesem Zeitraum ruhen zu lassen. Da mir das Bloggen aber in den letzten Wochen gefehlt hat und ich euch nicht noch einmal über solch einen langen Zeitraum dürsten lassen möchte, habe ich auch diesen Plan verworfen – mein Laptop kommt mit in den Urlaub und ihr dürft euch wieder auf regelmäßige Posts von mir freuen ;-).