Sudoku selbstgemacht

16. August 2012 Allgemein
von Matija Vudjan
Seit Jahren nimmt es seinen Lauf und ist inzwischen wohl weltbekannt. Wer kennt es nicht, das Zahlenspiel Sudoku? Für viele Menschen ist es ein abwechslungsreicher Zeitvertreib, die Zahlen 1 bis 9 in die richtige Reihenfolge zu bringen. Beachtet man dabei ein bestimmtes System, kann man das Zahlenrätsel manchmal sogar sehr schnell lösen. Und auch ein eigenes Sudoku-Rätsel zusammenbasteln.

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In eigener Sache (1)

14. August 2012 Allgemein
von Matija Vudjan

Ich muss zugeben: Hier hat sich letzter Zeit ziemlich wenig getan. Ein Dreivierteljahr seit dem letzten Beitrag ist doch eine ganze Menge. Dabei hatte ich eine so lange Pause überhaupt nicht geplant. Ich war mir zwar durchaus bewusst, dass das Studium vor allem aus der zeitlichen Perspektive nicht mit der Schule vergleichbar ist; allerdings hätte ich niemals gedacht, dass meine beiden Studienfächer Theologie und Germanistik so lese- und auch lernintensiv sind (und deshalb auch einiges an Zeit in Anspruch nehmen). Nur kurz am Rande: das soll nicht bedeuten, dass ich meine Fächerwahl bereue. Im Gegenteil: ich bin mir sogar sicher, dass ich die richtige Entscheidung getroffen habe.

Und so führte in der letzten Zeit eines zum anderen. Mal war ich nach einem 10-Stunden-Tag zu erschöpft, um noch etwas an meinem Blog zu tun. Mal fand ich einfach keine Motivation dazu. Und es kam tatsächlich auch dazu, dass ich einfach vergaß, dass ich einen Blog habe.

Dies soll sich ab sofort ändern. Ich habe mich in den letzten Tagen wieder verstärkt mit meinem Blog beschäftigt und möchte mich jetzt wieder mit neuem Elan an diesen herangehen. Dabei wird sich allerdings der Schwerpunkt ändern. Da mich mein Studium zeitlich doch zu sehr einschränkt, werde ich in Zukunft weniger „textliche“ Arbeit leisten, sondern vermehrt auf Fotoserien setzen, die ich nach und nach veröffentlichen werde.

Liebe Grüße,
Euer Modgar.

Klimawandel mal anders

19. Juli 2011 Allgemein
von Matija Vudjan
Blühende Sommerblume
Die Ruhrtalbrücke über Mülheim-Mintard


ACHTUNG! Die Bilder sind lizenziert unter der CC BY-NC-ND 4.0-Lizenz!

Zwei Fotografien. Zwei verschiedene Motive. Zwei (gänzlich) unterschiedliche Eindrücke. Beide Bilder könnten unterschiedlicher kaum sein. Und doch haben sie eines gemeinsam: sie sind beide im Sommer entstanden. Das linke Foto ist im letzten Jahr entstanden; das rechte hingegen ist jetzt zwei Wochen alt.

Wir schreiben heute Dienstag, den 19. Juli. Kalendarisch sowie meteorologisch haben wir also Hochsommer. Soweit die Theorie. In der Praxis müssen wir leider mit vielen verregneten Tagen sowie Temperaturen von ungefähr 20 °C leben.

Bei mir kommt seit ein paar Tagen die Frage auf, warum alle Experten davon reden, dass die Erderwärmung deutlich ansteigt, wenn wir doch im Hochsommer „frieren“ müssen. Und mit dieser Meinung bin ich gewiss nicht der einzige. Dabei vergessen wir alle, wenn wir uns den Sommer wünschen, dass wir im April und im Mai bereits sommerliche Temperaturen hatten (was ja auch ein Indiz für den Klimawandel ist) und wir uns über diese nicht beschwert haben. Vielleicht ist dieses wechselhafte Wetter, das wir momentan erleben, auch der Anfang eines neuen (Wetter-)Zeitraums, in dem der Sommer nur wechselhaft ist, während die Frühlingsmonate sommerliche Temperaturen bieten…

Wie dem auch sei: ich bleibe jetzt noch vier Tage hier im Ruhrgebiet und genieße das nass-kühle Wetter, bis ich dann am Samstag in meinen Urlaub nach Kroatien fahren werde. Und dort werde ich wohl häufig schwitzen – immerhin liegen die Temperaturen dort momentan bei mehr als 30 °C. Wenn das mal kein Sommer ist…

Die Nachhaltigkeit in der Strompolitik und ihre Folgen

11. Mai 2011 Allgemein
von Matija Vudjan
Ein Windrad in Velbert – an der Grenze zum Essener Süden

Spätestens seit dem Super-GAU von Fukushima wissen wir, dass der Mensch der Atomkraft nicht mehr gewachsen ist. Deshalb ist es auch nicht verwunderlich, wenn Menschen anfangen, über neue Möglichkeiten der Energiegewinnung nachzudenken. Die Bunderegierung hat zum Beispiel eine Ethikkomission berufen, die über die Zukunft der Atomkraft in Deutschland entscheiden sollte. Diese hat gestern ihre Entscheidung veröffentlicht, wonach das letzte AKW in Deutschland spätestens 2021 von Stromnetz genommen werden soll. Ob diese Entscheidung aber auf die letztendliche Entscheidung der Bundesregierung Einfluss nehmen wird, bleibt abzuwarten.

Während man auf nationaler Ebene noch nach der perfekten Lösung sucht, ist man beispielsweise auf kommunaler Ebene (!) schon deutlich weiter. Die Stadt Velbert hat vor rund einem Monat nahe der Stadtgrenze zu Essen eine Windkraftanlage aufgestellt (im Bild oben erkennbar – Sicht von Essen-Fischlaken aus). Dies wird umso beachtlicher, wenn man weiß, dass das Projekt schon vor Fukushima geplant worden ist (was uns zeigt, dass es nicht immer einer Katastrophe bedarf, um auf den Weg der Vernunft zu kommen).

Wie bei vielen anderen zukunftsträchtigen Projekten, ist auch die Velberter Entscheidung – vor allem im Essener Raum – stark kritisiert. So haben sich die Velberter offensichtlich die Franzosen, die eine Vielzahl ihrer Atomkraftwerke nahe der deutschen Grenze gebaut haben, zum Vorbild genommen und das Windrad etwa 200 Meter nahe der Grenze zu Essen aufgestellt. Viele Essener Bürger haben sich infolgedessen beschwert; ihrer Meinung nach sei das schöne Panoramamotiv des ländlich geprägten Essener Südens durch die Windkraftanlage gestört.

An dieser Aussage mag es sogar einen großen Wahrheitsanteil geben; allerdings sollte man überlegen, ob es nicht doch mehr Sinn macht, den schönen Landschaftsblick für eine innovative und nachhaltige Energie-gewinnungsanlage aufzuopfern. Dieses Problem wird zukünftig übrigens immer mehr in den Mittelpunkt der Diskussion rücken, denn die Stadt Velbert plant bereits, ein zweites Windrad aufzustellen und auch im Essener Stadtrat wird die Frage nach Windrädern über der Ruhr kontrovers diskutiert. Und seien wir doch ehrlich: Sicherheit und Nachhaltigkeit sollten (eigentlich) wichtiger sein als ein schöner Panoramablick!